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28. Apr. 2010

Liebe Madrichim, Blumen und Freunde von Netzer,

am 2.5.2010 feiern wir Lag Ba-Omer! Und dazu gehört viel mehr als nur grillen!!!

Lag ba-Omer ist der 33. Tag nach Pessach. Der hebräische Buchstabe “L” (lamed) steht für die Zahl 30 und der hebräische Buchstabe “G” (gimel) steht für die 3.
Die Tradition sagt, daß an diesem Tag der nationale jüdische Freiheitskämpfer Bar Kochba im Aufstand gegen die römische Besatzungsmacht (132-135 n.d.Z.) einen Sieg über seine Feinde errang.
Eine andere Quelle erzählt, daß eine Seuche unter den Schülern des Rabbi Akiva (gest. 135 n.d.Z.) grassierte. Genau am 33. Tag nach Pessach kam die Seuche zum Stillstand.
Auch Rabbi Schimon bar Jochai ( gest. 150 n.d.Z.) soll an diesem Tag seine mystischen Lehren seinen Schülern enthüllt haben.
Bei sephardischen Juden und einigen chassidischen Gruppen ist es Brauch, daß Jungen, die 3 Jahre alt geworden sind, an diesem Tag ihren ersten Haarschnitt bekommen.

Mehr Info:
Die Zeit des Omerzählens:
http://www.hagalil.com/judentum/feiertage/pessach/pesach/omer.htm
Der Brauch des Haarschnitts:
http://www.judentum.net/religion/lag-baomer.htm

Für mich ist Lag ba-Omer ein freundschaftlicher Feiertag, wo man um das Lagerfeuer sitzt, etwas isst (denn was wäre in jüdischer Feiertag ohne Essen???) und viel miteinander redet und Geschichten erzählt.
In Israel gibt es etwas, was sich „Ash Laila“ nennt, eine gruselige Geschichte die man spät in der Nacht beim Lagerfeuer erzählt (nicht für kleine Kinder geeignet): http://www.grusel-club.gmxhome.de/Gruselgeschichten.htm

Ich hoffe, Ihr habt alle ein cooles Lag ba-Omer,
Eure Schlicha,
Jehudit

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