Das Machane-Tagebuch

Categories: Machane, Wintermachane
Tags: No Tags
Comments: No Comments
Published on: 22. Dezember 2011

22.12.2011 – 3. Tag Chanukka – 17.00 Uhr

In wenigen Stunden geht das Machane los. Morgen um 7.00 Uhr kommt schon die erste Gruppe von Chanichim aus Polen an. Jaro und ich haben den Machane-Bus gepackt und alle Materialien für das Machane untergebracht. Jetzt  fahren wir gleich von Bielefeld los und hoffen, in keinen Stau zu kommen.

22.12. 21.00 Uhr

Wir sind gut im Machaneort angekommen. Es ist sehr schön und auch sehr in der Natur. Back to the roots – Zurück zu den Wurzeln können wir in den nächsten Tagen auch in Sachen Internet und Handy erleben. Es gibt hier draußen so gut wie keinen Empfang mit dem Handy.

Jaro beim Auspacken der Peula-Materialien

23.12. 11.30 Uhr

Die ersten Chanichim sind da. Die Gruppe aus Polen ist mit dem Nachtzug angereist. Kol HaKavod – Alle Ehre. Jetzt dürfen sie erst einmal schlafen. Ab 14.00 kommen dann die anderen Chanichim.

23.12. Alle Chanichim und Madrichim sind gut auf dem Machane angekommen. Obwohl die Züge am 23.12. in Deutschland sehr voll sind und es teilweise sehr chaotisch auf den Bahnhöfen zuging, hat keiner seinen Zug verpasst und alle haben pünktlich ihre Züge erreicht.

Patricia berichtet von ihrer Anreise: “Der Zug aus Hamburg allerdings hatte 25 min. Verspätung. Im Zug wurde uns gesagt, dass wir den Zug von Hannover nach Köln verpassen würde. Wir setzten alle Hebel in bewegung um doch noch das Unmöglich möglich zu machen. Dem Schaffner vom Anschlusszug wurde Bescheid gesagt und die Hannoveraner Gruppe versuchten die Tür so lange wie möglich aufzuhalten. Selbst bei der Information wurde schon Bescheid gesagt, dass falls wir den Zug verpassen würden, die nette Servicedame uns gleich zum nächsten Zug nach Köln führt könnte. Aber ! wir zwei Leute aus Hamburg haben es gerade noch rechtzeitig und total
außer Atem zum Zug geschafft.”

Nach dem jeder sein oder ihr Zimmer bezogen hatte, ging es auch schon mit der Schabbatvorbereitung los. Wir haben unser Synagoge geschmückt, Challot gebacken und den Kabbalat Schabbat Gottesdienst vorbereitet. Der Schabbat Abend begann mit einer Chanukka Tekkes von Adrian. Danach übernahm Patricia und leitete uns zusammen mit David R. und Patrizia B den Gottesdienst. Sonja, unsere Rabbinatsstudientin für dieses Machane, hatte den Gottesdienst mit vorbereitet und hat in ihner Dvar Torah uns in das Machane-Motto eingeführt: Jeder von uns kann ein Held sein.

23.12. Abendprogramm von Jaro und Adrian – Zeit in der sich alle zum ersten Mal richtig kennenleren konnten.

24.12. 9.00 Uhr Sonja empfängt uns zu einem wunderschönen Schacharit-Gottesdienst in “unserem” Synagogenraum. Es ist das zweite Machane, auf dem wir unseren Netzer-Siddur verwenden können und es ist immer noch toll, den fertigen Siddur in Händen zu halten. Die Lesung aus der Tora führt uns vor Augen, dass schon zu biblischen Zeiten Familien nicht immer perfekt funktionierten, dass aber auch Jahre nach einem Streit eine Versöhnung möglich ist.

Nach einem typischen Machane-Nachmittag mit Peulot und Aktivitäten (chuggim) übernahm Patricia wieder das Ruder und leitete die Hawdalah und Chanukka Zeremonie.

27.12. 10.00 Es ist schon so viel passiert und es ist kaum zu glauben, dass wir schon die Hälfte des Machanes hinter uns haben. Wir hatten tolle Workshops und Aktivitäten. Von der Wanderung bis zum Israel Workshop. Am Sonntag war unser Chanukka Tag, an dem wir uns Schwerpunktmäßig mit Chanukka und jüdischen Helden beschäftigt haben und am Montag war unser Israel Tag. Wir haben intensiv darüber diskutiert, welche Bedeutung Israel für uns hat und haben erfahren, welche Möglichkeiten es für uns gibt, auch mal eine Zeit in Israel zu lernen und zu studieren (Danke an Sergej Tcherniak von der Jewish Agency). Jakob Walbe von arzenu Deutschland hat uns wichtige Einblicke in die aktuelle politische Lage in Israel gegeben und gezeigt, dass es wichtig ist, auch seinen kritischen Blick zu bewahren, damit Israel auch weiterhin für uns eine “Heimat” bleiben kann.

Jeder Machane-Abend klingt für die Madrichim mit einer Besprechung aus. Dieses Bild entstand bei der Eröffnungspeula.

Heute sind wir mal raus aus der Natur und machen einen Stadtausflug und gehen anschließend Schwimmen. Aber dazu später mehr.

31.12.

Dadurch, dass wir keine vernünftige Internetverbindung in unserer Jugendherberge hatten, war es uns leider nicht möglich, zwischendurch weiter zu schreiben. Inzwischen ist das Machane beendet und alle sind wieder zurück. In Kürze folgt ein neuer Artikel mit vielen Bildern vom Machane.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Welcome , today is Mittwoch, 22. Februar 2012